Wasser erleben mit dem Boot
Donau und Donaudurchbruch
Den Donaudurchbruch bei Weltenburg erlebt man am besten bei einer Schifffahrt von Kelheim nach Weltenburg (Dauer 40 Minuten).
Bei einem Ausflug mit einem der Fahrgastschiffe auf dem letzten natürlichen Flussabschnitt Bayerns - der Strecke zwischen dem Benediktinerkloster Weltenburg und der sehenswerten Wittelsbacherstadt Kelheim - wird man Zeuge der Vergangenheit: der 4 km lange Donaudurchbruch zeigt den geologischen Entwicklungsprozess dieses einzigartigen Flussabschnitts.
Entgegen seinem Namen entstand er im ausgehenden Tertiär von einem südlichen Zufluss der Urdonau. Die Urdonau oder Altmühldonau floss dagegen im heutigen Altmühltal. Erst später, mit der zunehmenden Hebung der Juratafel, kam es vor etwa 200 000 Jahren zur Verlegung der Donau in das heutige Donaubett. Durch die Erosionskraft des Wassers entstand in Millionen von Jahren der Einschnitt der Weltenburger Enge. Die heute sichtbaren Steilfelsen entlang der Donau werden zum großen Teil als steinerne Reste von Riffbänken im warmen, flachen Jurameer angesehen. An teilweise extremen Standorten herrscht eine reiche Artenvielfalt von Flora und Fauna.
Das Naturschutzgebiet "Weltenburger Enge" wurde vom Europarat in Straßburg im März 1978 mit dem Europadiplom für besonders schutzwürdige Landschaften ausgezeichnet.

Blick auf den Donaudurchbruch vom Kloster Weltenburg aus

Blick zurück: das Benediktinerkloster Weltenburg

bis zu 80 m hohe Felswände begrenzen das Durchbruchstal

steile und hohe Jurafelsen links und rechts der Donau

immer wieder gibt es neue faszinierende Eindrück

die Weltenburger Enge wird auch von Paddelbooten durchfahren

im Hintergrund: die Befreiungshalle Kelheim

vorbei am "Klösterl" (ehemaliges Kloster): Wirtshaus mit Biergarten

fast am Ziel: Kelheim in Sicht

die Schiffsanlegestelle in Kelheim

kurz vor der Anlegestelle mündet der Ludwigskanal in die Donau

