Wasserwirtschaftsamt
Landshut

Hochwasserschutz Vilsbiburg

Blick auf das Kloster Weltenburg

Technischer Hochwasserschutz:

Fortführung der Baumaßnahmen

In dieser Woche (28. Juli 2010) beginnt das Wasserwirtschaftsamt Landshut mit der Fortführung der Hochwasserschutzmaßnahmen auf der linken Vilsseite im Bereich oberhalb Färberanger.

Der Bauabschnitt 3 umfasst i. W. den Neubau einer ca. 90 m langen Hochwasserschutzmauer mit Flachgründung, einen mobilen Dammbalkenverschluss und den Neubau eines Steges.

Den Auftrag zur Ausführung der Baumaßnahme erhielt die Firma Haberl Bauunternehmen GmbH aus Massing.

Zusammen mit der Stadt Vilsbiburg bitten wir die Bevölkerung um Verständnis für die notwendigen Eingriffe und Behinderungen.

Die staatliche Hochwasserschutzmaßnahme wird von der EU über das „Bayerisches Zukunftsprogramm Agrarwirtschaft und ländlicher Raum“ (BayZAL) aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes“ (ELER) kofinanziert. Die Stadt Vilsbiburg beteiligt sich mit 35 % an den Kosten für diesen Ab-schnitt.

Johannes Schmuker, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut, bittet speziell die unmittelbaren Anlieger für mögliche Beeinträchtigungen und Behinderungen während der Bauzeit um Verständnis.

Vermessungsarbeiten für den nächsten Planungsabschnitt für den Hochwasserschutz Vilsbiburg

In der Woche vom 19. Juli 2010 begannen die Vermessungsarbeiten von der Floßgassenbrücke flussabwärts in Vilsbiburg. Dabei wurden vom Wasserwirtschaftsamt Landshut die Notwendigkeit und der Umfang von weiteren Hochwasserschutzmaßnahmen überprüft. Die Vermessungsarbeiten werden ca. 2 Wochen dauern.
Mit der Durchführung der Vermessung wurde vom Wasserwirtschaftsamt Landshut die Ingenieurgesellschaft NORDWEST mbH aus Unterschleißheim beauftragt.
Zum Teil ist dabei auch ein Betreten von Privatgrundstücken erforderlich. Das Wasserwirtschaftsamt Landshut bittet die betroffenen Grundstücksbesitzer um Verständnis für die notwendigen Vermessungsarbeiten.

Fortführung der Baumaßnahmen am linken Ufer

Anfang Oktober 2009 begann das Wasserwirtschaftsamt Landshut mit der Fortführung der Hochwasserschutzmaßnahmen auf der linken Vilsseite im Bereich zwischen Stadtbrücke und Floßgassenbrücke. Zu Beginn der Baumaßnahme entlang des linken Uferabschnitts der Vils werden Teile der dort stehenden Gehölze und Bäume entfernt. Im Anschluss wird die Bohrtrasse geschüttet und die Bohrarbeiten für die Gründung der Hochwasserschutzmauer beginnen. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten werden gezielte Ersatzpflanzungen durchgeführt. Zusammen mit der Stadt Vilsbiburg bitten wir die Bevölkerung um Verständnis für die notwendigen Eingriffe und Behinderungen. Die staatliche Hochwasserschutzmaßnahme wird von der EU über das „Bayerisches Zukunftsprogramm Agrarwirtschaft und ländlicher Raum“ (BayZAL) aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes“ (ELER) kofinanziert. Die Stadt Vilsbiburg beteiligt sich mit 35 % an den Kosten für diesen Abschnitt. Johannes Schmuker, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut, bittet speziell die unmittelbaren Anlieger für mögliche Beeinträchtigungen und Behinderungen während der Bauzeit um Verständnis.

Auftakt zur naturnahen Umgestaltung des Vilskanals

In der letzten Augustwoche begannen die Ausführungsarbeiten zur naturnahen Umgestaltung des Vilskanals zwischen Balkspitz und der Fussgängerbrücke zum städtischen Freibad. Entlang des ca. 500 m langen Gewässerabschnitts wird auf der in Fließrichtung linken Uferseite in etwa 20 m Entfernung vom derzeitigen Ufer ein neuer Geh- und Radweg angelegt. "Die Verlegung des Wegs schafft den notwendigen Raum für eine geschwungene Linienführung des Vilskanals, für abwechslungsreiche gestaltete Uferböschungen und eine artenreiche Ufervegetation mit Gehölzgruppen, Röhrichten und blütenreichen Krautsäumen" erläutert Hubert Schacht der zuständige Sachgebietsleiter am Wasserwirtschaftsamt Landshut. Die Renaturierungsmaßnahmen leisten den naturschutzfachlichen Ausgleich für die unvermeidbaren Eingriffe in Natur und Landschaft beim Bau der technischen Hochwasserschutzanlagen in Vilsbiburg. "Gleichzeitig kann mit den Renaturierungsmaßnahmen der Naherholungswert dieser stadtnahen Flusslandschaft enorm gesteigert werden", betont Bernhard Eichner, Fachbereichsleiter für Wasserbau und Gewässerentwicklung am Wasserwirtschaftsamt Landshut. Die Maßnahmen werden von der Fa. Terratop Hobmaier aus Bodenkirchen ausgeführt. Während der ca. 3-wöchigen Bauzeit wird aus Sicherheitsgründen eine Sperrung der bestehenden Uferwegs notwendig sein. Das Wasserwirtschaftsamt Landshut und die Stadt Vilsbiburg bitten die örtliche Bevölkerung um Verständnis für diese Einschränkung.

Spatenstich Hochwasserschutz Vilsbiburg, BA 02 und 03 am 16.07.2009

Der Spatenstich für den Bauabschnitt 02 und 03 fand am 16. Juli am Rathausvorplatz in Vilsbiburg statt.

Bernhard Eichner, der stellvertretende Leiter des WWA Landshut bei seiner Rede
+ Bernhard Eichner, der stellvertretende Leiter des WWA Landshut bei seiner Rede

beim Spatenstich (von links): Alois Blüml und Frederic-Pierre Hölscher-Mönnich von der Baufirma Neulinger, der stellvertretende Leiter des WWA Bernhard Eichner, stellvertretender Landrat Daniel Sporer, die Bürgermeister Johann Sarcher und Rudolf Lehner sowie Dr. Robert Peters als Anlieger
+ beim Spatenstich (von links): Alois Blüml und Frederic-Pierre Hölscher-Mönnich von der Baufirma Neulinger, der stellvertretende Leiter des WWA Bernhard Eichner, stellvertretender Landrat Daniel Sporer, die Bürgermeister Johann Sarcher und Rudolf Lehner sowie Dr. Robert Peters als Anlieger

Der Bauabschnitt 2 umfasst die Hochwasserschutzmaßnahmen im Innenstadtbereich von Vilsbiburg, die Maßnahmen oberhalb der Stadtbrücke wurden im letzten Jahr abgeschlossen. Der zweite Ausführungsabschnitt umfasst den Bereich unterhalb der Stadtbrücke. Als wesentliche Hochwasserschutzelemente sind Mauern, Dammbalkenverschlüsse und Deiche vorgesehen.
Die Baumaßnahmen, die von der Firma Neulinger GmbH aus Hofkirchen ausgeführt werden, sollen bis zum Frühjahr 2010 abgeschlossen werden.

Der Bauabschnitt 3 beinhaltet die Hochwasserschutzmaßnahmen und die ökologische Maßnahme in der oberstromigen Aue südwestlich des Innenstadtbereichs von Vilsbiburg.

Die Baumaßnahmen für den ersten Abschnitt der Hochwasserschutzanlagen konnten im Dezember 2008 noch abgeschlossen werden. Restliche Pflanzmaßnahmen im Bereich der Hochwasserschutzanlagen werden 2009 durchgeführt.

Rathauspromenade
+ Rathauspromenade

linkes Vilsufer - Hochwasserschutzmauer nach Fertigstellung und Bepflanzung
+ linkes Vilsufer - Hochwasserschutzmauer nach Fertigstellung und Bepflanzung

rechtes Vilsufer - Hochwasserschutzmauer nach Fertigstellung
+ rechtes Vilsufer - Hochwasserschutzmauer nach Fertigstellung

Bauarbeiten schreiten voran - erste Mauerteile sind erstellt

Die Baustelle im Zentrum von Vilsbiburg ist nicht mehr zu übersehen. Die Gründungsarbeiten sind abgeschlossen. Die ersten Mauerabschnitte auf der rechten Vilsseite sind betoniert und die Linienführung der Hochwasserschutzanlagen wird ersichtlich. Auf der Rathausseite steht die Bewehrung aus der Bohrpfahlgründung alle 3 Meter als Anschluss an die Hochwasserschutzmauer heraus. Ab September begannen auch auf dieser Seite die Betonierarbeiten für die Mauer.

Dieser Bauabschnitt zum Hochwasserschutz Vilsbiburg umfasst die Schutzmaßnahmen im Innenstadtbereich von Vilsbiburg und ist in 2 Ausführungsabschnitte unterteilt. Als wesentliche Hochwasserschutzelemente sind Mauern, Dammbalkenverschlüsse und Deiche vorgesehen.
Der erste Ausführungsabschnitt umfasst den Bereich oberhalb der Stadtbrücke und soll bis Ende Herbst 2008 fertig gestellt werden. Zum Abschluß werden die Mauerabschnitte wie die bestehenden Anschlüsse zur Brücke gestockt gestaltet.
Das Wasserwirtschaftsamt Landshut erteilte im Auftrag des Bezirks Niederbayern den Auftrag zur Ausführung der Baumaßnahme an die Firma Neulinger Bau GmbH aus Obernzell.

Blick von der Stadtbrücke vilsaufwärts - erste betonierte Mauerabschnitte auf der rechten Seite + Blick von der Stadtbrücke vilsaufwärts - erste betonierte Mauerabschnitte auf der rechten Seite

Mit Beginn der Baumaßnahme wurden entlang des rechten Ufers der Vils flussaufwärts der Stadtbrücke aus Platzgründen auch Gehölzfällungen notwendig. Auch auf der linken Seite werden die noch vom Brückenbau verbliebenen Wurzelstöcke entfernt. Ersatzpflanzungen sind nach den Bauarbeiten vorgesehen und werden zusammen mit den Hochwasserschutzanlagen ein neues Stadtbild ergeben. Als zusätzlicher Ausgleich und Ersatz für den Eingriff in Natur und Landschaft wird in den nächsten Jahren der Vilsflutkanal oberstrom des Balkspitzes bis zum Freibad Zug um Zug umgestaltet. Das Wasserwirtschaftsamt Landshut bemüht sich bereits um den hierfür notwendigen Grunderwerb. Erste Maßnahmen werden bereits heuer begonnen.

vorgesehene Renaturierungsmaßnahmen an der Vils oberhalb des Balkspitzes bis zum Freibad + vorgesehene Renaturierungsmaßnahmen an der Vils oberhalb des Balkspitzes bis zum Freibad

Der erste Ausführungsabschnitt zum Hochwasserschutz oberhalb der Stadtbrücke kostet ca. 1,5 Mio €. Die Hochwasserschutzmaßnahme wird von der EU über BAY ZAL (ELER-Programm) kofinanziert. Die Stadt Vilsbiburg beteiligt sich derzeit mit 25 % der Kosten.

Zusammen mit dem bereits in einem früheren Bauabschnitt erstellten neuen Wehr und weiteren noch zu planenden Abschnitten wird für Vilsbiburg und seine Bevölkerung ein Schutz vor einem hundertjährlichen Hochwasserereignis erreicht werden.

Johannes Schmuker, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut, bittet für Beeinträchtigungen und Behinderungen während der Bauzeit um Verständnis.

Das Wasserwirtschaftsamt Landshut sowie die ausführende Firma Neulinger appellieren aber aus gegebenem Anlass nochmals an die Bevölkerung und weisen darauf hin, dass das Betreten des Baustellenbereiches untersagt ist und die Absperreinrichtungen zu respektieren sind.

Spatenstich Bauabschnitt 2

Die Bauarbeiten für den Hochwasserschutz der Stadt Vilsbiburg begannen im Juni.

Am 27. Mai 2008 fand der Spatenstich für den Bauabschnitt 02, Unterabschnitt 1, Hochwasserschutz der Stadt Vilsbiburg im Beisein zahlreicher Ehrengäste im Bereich des Rathauses statt.

beim Spatenstich (von links): Abteilungsleiter des WWA Bernhard Eichner, Bürgermeister Helmut Haider, Kreisrat Martin Priller, Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein und Bauleiter Frederik Hölscher + beim Spatenstich (von links): Abteilungsleiter des WWA Bernhard Eichner, Bürgermeister Helmut Haider, Kreisrat Martin Priller, Bezirkstagspräsident Manfred Hölzlein und Bauleiter Frederik Hölscher

der Bezirkstagspräsident Manfred Hözlein bei seiner Rede + der Bezirkstagspräsident Manfred Hözlein bei seiner Rede

Die Baumaßnahmen, die von der Firma Neulinger GmbH aus Obernzell ausgeführt werden, sollen bis Oktober 2008 abgeschlossen werden.

Die Gesamtkosten für diese Maßnahme belaufen sich auf rund 1,83 Mio. Euro, wobei die Stadt Vilsbiburg einen Eigenanteil von 25 % zu tragen hat.

Der Bauabschnitt 2 umfasst die Hochwasserschutzmaßnahmen im Innenstadtbereich von Vilsbiburg und wird in 2 Ausführungsabschnitte unterteilt. Als wesentliche Hochwasserschutzelemente sind Mauern, Dammbalkenverschlüsse und Deiche vorgesehen. Der erste Abschnitt umfasst den Bereich oberhalb der Stadtbrücke.

Die Bürger können trotz der Hochwasserschutzmauer über Treppenanlagen im Bereich des Rathauses hinab zum Ufer der Großen Vils gelangen.

Im Bereich des ehemaligen Haslbeck-Geländes werden Sitzstufen zur Großen Vils hinab gebaut. Diese sollen das gemütliche Sitzen am Fluss ermöglichen, können aber auch für Veranstaltungen genutzt werden.

Lageplan + Lageplan

Hochwassersituation

Nach langen Regenperioden, nach Schneeschmelze im Frühjahr und nach kurzfristigen langen Regenfällen im Oberlauf-Bereich der Großen Vils treten in Vilsbiburg bis zu fünfmal im Jahr Hochwasserereignisse auf . Letztmals waren 1954/55 hohe Schäden zu verzeichnen, als ein nahezu 100-jährliches Hochwasserereignis eintrat.

im Stadtbereich von Vilsbiburg 1954 + im Stadtbreich von Vilsbiburg 1954

Überflutungen der tiefer liegenden Stadtgebiete, beidseitig der Großen Vils, sollen bei zukünftigen Hochwasserereignissen bald der Vergangenheit angehören. Ausbauziel ist HQ 100, d. h. der Abfluss bei einem statistisch einmal in 100 Jahren auftretendem Hochwasser. Das Wasserwirtschaftsamt Landshut hatte im Auftrag des Bezirks Niederbayern bereits 1989 in einem genehmigten Vorentwurf Lösungsvorschläge erarbeitet.

Der erste Bauabschnitt (BA 1) mit Neubau des Pfarrwehrs einschließlich Aufweitung der Großen Vils im Ober- und Unterwasser dieses Wehres wurde im Jahr 1998 abgeschlossen.

Im Rahmen des von der EU kofinanzierten Projektes "Flussraummanagement Vils" konnte für den Stadtbereich Vilsbiburg ein Ideen- und Realisierungswettbewerb unter der Trägerschaft des Bezirks Niederbayern durchgeführt werden. Ziel dieses Wettbewerbs war es, Vorschläge für die Realisierung eines ausreichenden Hochwasserschutzes (Schutz von Hundertjährlichen Hochwasser) für den Stadtbereich Vilsbiburg zu erhalten. Der Stadtrat entschied die Vorschläge des ersten Preisträgers weiter zu verfolgen.

Die Verwirklichung der gesamten Hochwasserschutzmaßnahme Vilsbiburg kann nur schrittweise erfolgen. Sowohl aus städtebaulicher als auch aus wasserwirtschaftlicher Sicht hat der Bereich des Ortszentrums der Stadt Vilsbiburg (Stadtplatzneugestaltung, Bereich mit dem größten Schadenspotenzial bei Vilshochwasser) erste Priorität.

Bauabschnitt 1 - Neubau Pfarrwehr

Ausgangspunkt

Das alte Pfarrwehr, ein dreifeldriges Schützentafelwehr mit Zahnstangenantrieb, wurde 1922 errichtet. Die Hochwasser der Vils wurden über dieses Bauwerk in einen Flutkanal umgeleitet.

Das Wehr entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Bauschäden an der Holzpfahlgründung, an den Betonbauteilen, die mangelnde Sicherheit an den Betriebsstellen und vor allem die geringe Abflussleistung machten den Neubau der Wehranlage erforderlich.

Mit der Errichtung des Pfarrwehres Bauabschnitt 1 (BA 1) und weiteren Hochwasserschutzanlagen (BA 2 bis BA 5) können Überflutungen und deren Folgeschäden vermindert werden.

Träger der Maßnahme

Die große Vils ist in Vilsbiburg ein Gewässer II. Ordnung, für das der Bezirk Niederbayern zuständig ist. Im Auftrag des Bezirks plante des Wasserwirtschaftsamt Landshut die Baumaßnahme und führte sie durch.

Träger der Baukosten waren:

Der Grunderwerb wurde vom Wasserwirtschaftsamt Landshut für den Freistaat Bayern abgewickelt.

Die Baukosten der Gesamtanlage beliefen sich auf 1,8 Mio. Euro.

Planung

Baudurchführung Bauabschnitt 1: Juli 1997 bis September 1998

Pfarrwehr
+ Pfarrwehr

Daten der neuen Wehranlage:


Weiterführende Informationen

Dokumente zum Download/Bestellen