Wasserwirtschaftsamt
Landshut

Hochwasserschutz Neustadt a. d. Donau

Blick auf das Kloster Weltenburg

Technischer Hochwasserschutz:

Übersichtskarte + Übersichtskarte


Das Pfingsthochwasser 1999 verursachte im südlichen Bayern v.a. im Einzugsgebiet der Donau erhebliche Schäden. An der Donau selbst traten die höchsten Scheitelabflüsse zwischen Ingolstadt und Kelheim auf. Sie entsprachen einem ca. 200-jährlichen Hochwasser.

Die in den letzten Jahrzehnten eingetretenen Veränderungen im obenliegenden Einzugsgebiet der Donau und ihrer Zubringerflüsse, mögliche Auswirkungen durch Klimaveränderungen, Bebauungsdruck in natürliche Überschwemmungsgebiete, aber auch höheres Sicherheitsbedürfnis erforderten eine Neubewertung und Überplanung des Hochwasserschutzes.

Für die Donau als ein Gewässer erster Ordnung ist der Freistaat Bayern zuständig. Alle erforderlichen Planungen werden vom Wasserwirtschaftsamt Landshut abgewickelt.

Die Donaudeiche in Neustadt sind Teil einer sogenannten offenen Bedeichung und werden bei Hochwasser von beiden Seiten eingestaut. Der rechtsseitige Donaudeich beginnt bei Eining vor der Einmündung der Abens. Er übernimmt zusammen mit dem Neustädter Polderdeich und dem Sittlinger Deich den Hochwasserschutz von Stadt Neustadt und den Ortsteilen Sittling und Bad Gögging.

Linksseitig beginnt die offene Bedeichung an der Einmündung der Kels und schützt die Ortschaften Irnsing, Marching und Pförring/Obb. vor Hochwasser.

Neben den in den letzten beiden Jahren durchgeführten Sicherungsarbeiten an den bestehenden Donauhauptdeichen sind in den folgenden Jahren folgende Baumaßnahmen vorgesehen.

Im Rahmen des Hochwasserschutzkonzeptes Voburg - Kelheim wurden folgende Maßnahmen durchgeführt:

Weitere Hochwasserschutzmaßnahmen im Bereich von Neustadt a.d. Donau: