Hochwasserschutz Marching
Hochwasserverschlüsse in Marching / Stadt Neustadt a. d. Donau
Mit der Übergabe der Betriebsanweisung an die Stadt Neustadt a.d.Donau hat das Wasserwirtschaftsamt Landshut die Baumaßnahme abgeschlossen.
Zweck des Vorhabens
Marching, ein Ortsteil der Stadt Neustadt a.d.Donau, wurde bei größeren Donauhochwässern, durch Rückstau über die Kels und dem Gießgraben (Gewässer III. Ordnung) eingestaut. Der Ortsteil Marching liegt nördlich der Donau.
Mit dem Bau von zwei Hochwasserverschlüssen für die Durchlässe (Gießgraben) an der Bundesstraße B 299, wird für den Ortsteil Marching der Einstau von Anwesen, bei Donauhochwasser verhindert.
Durch den Einbau der Hochwasserverschlüsse (Dammbalken) entsteht der Polder Marching.
Bisher wurden bei den Hochwasserereignissen die Durchlässe DN 1 200 und das Muliplate 3020/2050 provisorisch, mit großem Personal- und Materialaufwand, geschlossen.

Hochwasserschutz Marching
Vorhabensträger zur Herstellung der beiden Hochwasserverschlüsse (Durchlässe an der B 299 für den Gießgraben) ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Wasserwirtschaftsamt Landshut. Die Stadt Neustadt beteiligt sich mit gut einem Drittel an den Gesamtkosten und übernimmt den Betrieb und die Unterhaltung der Anlagen.
Poldereinlauf
B 299 - Durchlass DN 1 200 mm (am Luftbild links)

vor Baubeginn

nach Fertigstellung (Verschluss mit Alubalken)
Polderauslauf
B 299 - Durchlass Muliplate 3020 / 2050 mm (am Luftbild rechts)

vor Baubeginn

nach Fertigstellung (Verschluss mit Alubalken)



