Landesmessnetz
Mit seinen über 600 Messstellen verfügt die Bayerische Wasserwirtschaft über ein flächendeckendes und repräsentatives gewässerkundliches Messnetz. Das Internetangebot des Bayerischen Landesamtes für Umwelt bieten Ihnen neben einer kurzen Einführung den Zugriff auf die Messstellenliste, Auswertungen und Veröffentlichungen sowie Informationen zur Messtätigkeit.
Entwicklung des Messnetzes
Mit der Regulierung der meisten großen Flüsse im 19. Jh. wurden Wasserstandsbeobachtungen notwendig. Die ersten "Wassermerkpfähle", einfache Vorläufer der später aufkommenden Lattenpegel, ließ 1806 C.F. von Wiebeking, "Director des Wasser- und Brücken- und Straßenbaues" in Bayern, an der Donau und an der Isar setzen. Die Entwicklung des Wasserstandsmesswesens bis heute zeigt folgende Tabelle.
| Jahr | Gesamtzahl der Pegel | Schreibpegel | Anrufpegel | Pegel mit Datenfernübertragung |
|---|---|---|---|---|
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1826
|
65
|
|
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1898
|
127
|
6
|
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1931
|
522
|
185
|
|
|
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1965
|
786
|
433
|
6
|
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1982
|
700
|
674
|
162
|
37
|
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1997
|
732
|
727
|
181
|
142
|
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2005
|
600
|
600
|
257
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545
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Parallel zum Wasserstandsmessnetz wurde ein Wassertemperatur- und Schwebstoffmessnetz aufgebaut und betrieben. Von den wichtigsten Messstellen werden die Messdaten und der Abfluss im Deutschen Gewässerkundlichen Jahrbuch (DGJ) veröffentlicht. Im Internetangebot des Bayerischen Landesamtes für Umwelt erfahren Sie mehr zu den Themenkomplexen Messdaten, Landesmessnetz (einschließlich der Messstellenlisten für Bayern) und Messtätigkeit. Abgerundet wird dieses Angebot durch fachliche Erläuterungen sowie Karten, Berichte und Veröffentlichungen.
Ein umfangreiches Nachschlagewerk mit zahlreichen Illustrationen und Abbildungen zu Begriffen aus der Hydrologie, Meteorologie und Hydraulik bietet Ihnen das Internetangebot zum Hochwassernachrichtendienst (HND).
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