Wasserwirtschaftsamt
Landshut

Heilquellen

Grundwassernutzung:

Dem Körper eine Wohltat

Quellen haben von alters her etwas Mystisches an sich. Auch heute noch besitzen bestimmte Grundwässer heilende Wirkung. Bei solchen Heilquellen handelt es sich um natürlich zutage tretendes oder künstlich erschlossenes Wasser, das aufgrund seiner chemischen Zusammensetzung oder seiner physikalischen Eigenschaften geeignet ist, bestimmten Heilzwecken zu dienen.

Das Prädikat "Heilquelle" setzt eine staatliche Anerkennung voraus. Damit eine Quelle als Heilquelle bezeichnet werden darf, muss die therapeutische Wirkung des Wassers nachgewiesen werden. Zu diesem Zweck erstellen Gutachter eine Heilquellenanalyse, in der die balneomedizinischen Wirkungen belegt werden müssen.

In Bayern gibt es etwa 80 staatlich anerkannte Heilquellen. Dabei hat jede Gegend ihre Eigenheiten. Für das Wasser der Kurorte in Unterfranken - z.B. Bad Kissingen und Bad Brückenau - ist der hohe Kohlensäuregehalt typisch. Bekannt sind auch die Schwefelwässer von Bad Abbach und Bad Gögging und die Thermalwässer des Bäderdreiecks mit Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach. Bad Reichenhall bietet seinen Kurgästen Anwendungen mit Solewasser. Außerdem sind in Bayern Radonquellen, Eisenquellen, Jodquellen, Mineralquellen und mineralarme Quellen zu finden. Sie ziehen jedes Jahr Millionen von Kurgästen an.

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