Wasserwirtschaftsamt
Landshut

Pressemitteilung


06.08.2009

Malwettbewerb

Von Wassernixen und Wüstenbewohnern
Erfolgreicher Malwettbewerb des Wasserwirtschaftsamtes Landshut

Um den Weltwassertag 2009 zusammen mit den Realschulen in der Stadt und im Landkreis Landshut zu begehen, lud das Wasserwirtschaftsamt deren Schüler und Schülerinnen zu einem Malwettbewerb ein. In Anlehnung an das Motto der Vereinten Nationen „Transboundary Water: Grenzüberschreitende Gewässer – Wasser ohne Grenzen“ lautete das Thema „Wasserreichtum-Wassermangel“, das dabei von den Teilnehmern ideenreich und kunstvoll mit Einzel- und Gruppenarbeiten umgesetzt wurde.

Etwas schwierig ist es für wasserverwöhnte Mitteleuropäer sich Wassermangel vorzustellen, zumal wir gerade in diesem Sommer davon genug bekommen haben. Dass das drängende Problem der Wasserknappheit aber für Millionen von Menschen eine elementare Bedeutung hat und in Zukunft noch akuter werden wird, sehen die Vereinten Nationen mit großer Sorge. Sie sind sicher, dass es aufgrund des Wassermangels in absehbarer Zukunft zu politischen, kulturellen und ethischen Konflikten kommen wird. Mit diesem Grundwissen ausgestattet, galt es nun für die Realschüler durch ein phantasievolles Bild dieses schwierige Thema in eindrucksvoller Weise umzusetzen.
„ Dass unsere Schüler des Landkreises so kreativ und ernsthaft mit dieser Problematik umgehen würden, hätte ich nicht gedacht“, meinte Herr Klaus von der Sparkasse Landshut, der am Tag der Bewertung der Bilder am Wasserwirtschaftsamt mit anwesend war. Aus über 250 Zeichnungen, Collagen und originellen Gruppenarbeiten galt es nun die herauszufinden, die dieses Thema nicht nur phantasievoll, sondern auch künstlerisch darstellten. Das Jurorenteam, bestehend aus zwei Kunstlehrern aus dem Landkreis, zwei Angestellten des Wasserwirtschaftsamtes sowie einem Vertreter der Sparkasse Landshut, die den Malwettbewerb unterstützte machte es sich nicht leicht, die ersten drei Sieger und die Gruppenarbeit zu prämieren.
Zahlreiche Wassernixen, Fische und andere Meerestiere dokumentierten auf der einen Seite die Freude am Wasserreichtum. Dagegen hatten sich viele Teilnehmer entschlossen, den Wassermangel in den Wüsten darzustellen. Ein überdimensionales Auge, das Wassermangel auf der einen und Wasserreichtum auf der anderen Seite zeigte, überzeugte schnell die Jurymitglieder. Diese herausragende Arbeit einer Schülerin der Staatlichen Realschule Ergolding gewann damit den ersten Preis. Da einige der eingesandten Arbeiten das Thema sehr überzeugend umsetzten, jedoch aufgrund der angewandten Technik aus dem Rahmen fielen, vergab die Jury noch zwei Sonderpreise: So wurde zum Beispiel die Arbeit eines Schülers ausgezeichnet, der durch den Landkreis gefahren war und kritische Fotos über unseren Umgang mit dem kostbaren Gut Wasser gemacht hatte. Diese hatte er mit eigenen Texten zu einem Schaubild zusammen gestellt. Interessant war auch eine Arbeit der Staatlichen Realschule Landshut, die aus zerdrücktem braunen Packpapier in Dreidimensionalität die Trockenheit in der Wüste darstellte.
Ein großes „Hallo“ gab es dann in der letzten Schulwoche an den verschiedenen teilnehmenden Schulen, als die ansehnlichen Preise des Wasserwirtschaftsamtes und der Sparkasse Landshut vergeben wurden.

Preisverleihung an der Realschule Landshut: Sonderpreis für die Klasse 8c
+ Preisverleihung an der Realschule Landshut: Sonderpreis für die Klasse 8c

Preisverleihung an der Realschule der Salesianerinnen Oberroning
+ Preisverleihung an der Realschule der Salesianerinnen Oberroning

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