Pressemitteilung
26.06.2009
Hochwasserschutz für Vilsbiburg, Fortführung der Baumaßnahmen
Ab nächster Woche beginnt der Freistaat Bayern mit der Fortführung der Hochwasserschutzmaßnahmen an der Großen Vils in Vilsbiburg.
Der erste Bauabschnitt (BA1) mit Neubau des Pfarrwehrs einschließlich Aufweitung der Großen Vils im Ober- und Unterwasser dieses Wehres wurde im Jahr 1998 abgeschlossen.
Der Bauabschnitt 2 umfasst die Hochwasserschutzmaßnahmen im Innenstadtbereich von Vilsbiburg, die Maßnahmen oberhalb der Stadtbrücke wurden im letzten Jahr abgeschlossen. Der zweite Ausführungsabschnitt umfasst den Bereich unterhalb der Stadtbrücke.
Als wesentliche Hochwasserschutzelemente sind Mauern, Dammbalkenverschlüsse und Deiche vorgesehen.
Den Auftrag zur Ausführung der Baumaßnahme erhielt die Firma Neulinger Bau GmbH aus Hofkirchen.
Mit Beginn der Baumaßnahme werden entlang des rechten Ufers der Vils flussabwärts die bestehenden Holzgebäude beseitigt und die Bohrtrasse geschüttet. Im Anschluss beginnen die Bohrarbeiten für die Gründung der Hochwasserschutzmauer.
Die Hochwasserschutzmaßnahme wird von der EU über BAY ZAL (Eler-Programm) kofinanziert. Die Stadt Vilsbiburg beteiligt sich derzeit mit 35 % der Kosten für diesen Unterabschnitt.
Johannes Schmuker, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut, bittet speziell die unmittelbaren Anlieger für mögliche Beeinträchtigungen und Behinderungen während der Bauzeit um Verständnis.

