Pressemitteilung
03.02.2009
Förderung für kommunale Abwasseranlagen im Landkreis Landshut
Vor Kurzem hat das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit das Förderprogramm 2009 für Wasserversorgung und Abwasseranlagen veröffentlicht. Danach können die darin berücksichtigten Kommunen ab sofort den Zuwendungsantrag vorlegen und entsprechend dem Baufortschritt Zuschüsse beantragen, teilte der Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut Johannes Schmuker mit. Alle betroffenen Kommunen sind bereits informiert. Die eingereichten Zuwendungsanträge sollen beim Wasserwirtschaftsamt Landshut mit großer Priorität bearbeitet werden. „Wir stellen sicher, dass alle Kommunen zügig die Zuwendungsbescheide erhalten“, so Johannes Schmuker.
Die Förderprogramme 2009 des Umweltministeriums sollen mit einem Umfang von 221 Millionen € Zuwendungsbedarf einen wichtigen Beitrag zur Beschleunigung von Investitionen in die kommunale Infrastruktur leisten.
Im Landkreis Landshut werden im Abwasserbereich der Gemeinde Kumhausen (Ortsteile Mantelkam und Untergangkofen), der Gemeinde Tiefenbach (Ortsteile Schlossberg, Gütersdorf und Siegersdorf), dem Markt Pfeffenhausen (Ortsteil Koppenwall), dem Abwasserzweckverband Niederaichbach-Wörth (Ortsteile Bergsdorf, Bergham und Gadham), der Gemeinde Kröning (Ortsteil Onersdorf), dem Markt Essenbach (Ortsteile Ober- und Unterröhrenbach), der Gemeinde Buch am Erlbach (Ortsteil Hartbeckerforst), der Gemeinde Postau (Ortsteile Moosthann, Unterköllnbach und Einaich), der Stadt Vilsbiburg (Ortsteil Gaindorf), dem Markt Velden (Ortsteil Babing) und der Geminde Gerzen (Ortsteil Vilssattling) Zuwendungen von insgesamt rund 4,4 Millionen € in Aussicht gestellt.
Insgesamt können die Kommunen für 32 Vorhaben im Amtsbereich des Wasserwirtschaftsamtes Landshut – das sind die Landkreise Landshut, Dingolfing-Landau, Kelheim, sowie die Stadt Landshut – Zuwendungen von rd. 10 Millionen € erwarten. Damit werden Investitionen der Kommunen von rd. 17 Millionen € unterstützt.
Mit der Gewährung dieser Zuschüsse leistet der Freistaat Bayern einen wichtigen Beitrag, damit die Anschlussbeiträge und Gebühren für die Bürger bezahlbar bleiben. Außerdem setzt der Freistaat Bayern dadurch ein positives Signal zur Stützung der Konjunktur.

