Wasserwirtschaftsamt
Landshut

Pressemitteilung


03.03.2008

Aufräumarbeiten nach "Emma"
Absperrungen unbedingt beachten
Sturmschäden auch an der Flussmeisterstelle Landshut

Vielerorts erreichte "Emma" am Samstag Windgeschwindigkeiten von mehr als 120 Kilometern pro Stunde. Die von dem Wasserwirtschaftsamt am Vilstalsee im Landkreis Dingolfing-Landau betriebene Windmess-Station zeigte immerhin rund 75 km/h, das ist Windstärke 8-9 an. Örtlich stürzten in Bayern gewaltige Regenmengen nieder - im Bereich der Stadt Landshut blieb es bei Sturmschäden und die müssen jetzt beseitigt werden.

Grafik der Windmess-Station am Vilstalsee
+ Grafik der Windmess-Station am Vilstalsee

Während THW und Feuerwehr zur ersten Gefahrenabwehr schon am Wochenende umgestürzte Bäume zerkleinerten, hat die Flussmeisterstelle Landshut des Wasserwirtschaftsamts nun alle Hände voll zu tun, um die umgestürzten Bäume an den Gewässern und Uferwegen sicher zu bergen und abzufahren. In der Flutmulde und entlang der Isar hat es viele Bäume getroffen, obwohl hier regelmäßig eine Baumbeschau stattfindet und ausgeschnitten wird.

Immer wieder werden allerdings die Arbeiten von uneinsichtigen Spaziergängern, Radfahrern oder Freizeitsportlern behindert. Auch doppelte Absperrungen werden, obwohl sie der Sicherheit aller dienen, rücksichtslos niedergetrampelt oder einfach umgangen. „Ist es so schwer, vorübergehend mal einen anderen Weg zu wählen? Warum muss man nicht nur die eigene Sicherheit gefährden sondern auch noch andere bei ihrer gefährlichen Arbeit behindern?“ ärgert sich Johannes Schmuker, Leiter des Wasserwirtschaftsamtes Landshut.

Die Aufräumarbeiten werden noch einige Tage in Anspruch nehmen. Johannes Schmuker appelliert an die Bevölkerung, die Absperrungen unbedingt zu beachten.

Die Flussmeisterstelle Landshut selbst hat durch „Emma“ ebenfalls Schäden erlitten und zahlreiche Ziegel eingebüßt. Eindringendes Wasser hat im Büro des Flussmeisters einigen Schaden eingerichtet. Mehr Glück hatten die anderen Gebäude: ein stürzender Baum verfehlte die Maschinenhalle nur um Haaresbreite, ein weiterer Baum drückte die Dachrinne ein. Schade ist es um die Fichten im Betriebshof, die allesamt auf drei Meter Höhe abgeknickt wurden.

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